Bootsoel

biopin Klarlack

Seidenglänzender, lösemittelfreier Schutzanstrich für Versiegelungsanstriche im Innenbereich. biopin Klarlack bildet eine wasserbeständige, leicht zu reinigende Oberfläche und besitzt ein gutes Haftvermögen bei dauerhafter Elastizität.

Anwendungsbereich

Zur Oberflächenversiegelung von Möbeln, Holzverkleidungen, Türen etc. im Innenbereich aus unbehandelten Nadelhölzern, Buche, Ahorn, Birke oder Gummibaum (Rubberwood). Andere Untergründe, insbesondere Eiche und Kastanie sowie diverse Tropenhölzer können sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe farbverändernd oder stark trocknungsverzögernd auswirken. Auf diesen Untergründen nur nach vorherigem Probeanstrich anwendbar. Für Anstriche im Fußbodenbereich bitte den biopin Fußbodenlack (Art. 30) verwenden.

Technisches Datenblatt als PDF.
Größen: 0.375l, 0.75l

Technische Daten

  • Bindemittel:Polymerisat aus natürlichen Ölen, Fettsäuren und Harzen.
  • Lösemittel: Wasser.
  • Hilfsstoffe: Emulgatoren auf pflanzlicher Basis,Methylcellulose, Trockenstoff ohne Blei und Barium und Stabilisatoren.
  • Farbtöne Farblos. Im flüssigen Zustand milchiges Aussehen, trocknet aber klar auf.
  • Lagerung Gut verschlossen und für Kinder unerreichbar aufbewahren. Kühl aber frostfrei lagern.
  • Haltbarkeit Ungeöffnet mind. 3 Jahre haltbar.
  • Gebindegrößen 0,375 ltr., 0,75 ltr.
  • Gefahrenklassen Entfällt
  • Spezifisches Gewicht Ca. 0,99g/ml.
  • Viskosität Ca. 25 Sekunden (DIN-Becher 4mm) bei 20°C.
  • Flammpunkt Entfällt
  • Verbrauch 75-85 ml/m2 je Anstrich auf normal saugenden Untergründen
  • Trockenzeit Bei 20°C und mittlerer Luftfeuchtigkeit staubtrocken nach 3-4 Stunden; vorsichtig schleifbar und überstreichbar nach 8-12 Stunden; Endhärte nach einigen Tagen.
  • chemVOCFarbv
    EU-Grenzwert für VOC e/Wb= 130g/l. ab 2010. Dieses Produkt enthält maxmal 1g/l.

Verarbeitungshinweise

Geeignete Untergründe Holz, Holzwerkstoffe und Kork. Bitte auch die Hinweise unter "Anwendungsbereich" beachten.

Untergrunderfordernisse Die Untergründe müssen trocken, staub- und fettfrei sein.

Verarbeitung Durch Streichen, Spritzen oder Rollen. Nicht bei Temperaturen unter 10° C verarbeiten.Schleifstaub gut aus den Poren entfernen. bio pin Klarlack vor Gebrauch gut aufrühren und mit Pinsel, Rolle oder Spritzgerät dünn und gleichmäßig auftragen. Zügig arbeiten, da der Klarlack schnell antrocknet. Zwischen den Anstrichen jeweils die Trocknung abwarten und mit feinem Schleifpapier (Körnung 180- 220) leicht zwischenschleifen.

Verdünnung biopin Klarlack ist verarbeitungsfertig eingestellt. Falls erforderlich, kann er mit Wasser verdünnt werden.

Vorbehandlung Einmal dünn mit bio pin Klarlack (ca.10% mit Wasser verdünnt).

Schlußanstrich Einmal dünn mit biopin Klarlack, bei sehr stark saugenden Untergründen kann ein zusätzlicher Anstrich erforderlich sein.

Renovierungsanstrich Intakte Altanstriche aus Naturharzlacken säubern und anschleifen. Andere oder unbekannte Altanstriche anschleifen und Probeanstrich machen. 1-2 Anstriche mit Klarlack auftragen. Abgenutzten oder abblätternden Altanstrich komplett entfernen und wie Neuanstrich behandeln.

Werkzeugreinigung Sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife reinigen. Mit klarem Wasser nachspülen. Arbeitsgeräte in Pausen nach Vorschrift reinigen oder in Wasser stellen.

Sicherheitshinweis Sicherheitsrelevante Informationen entnehmen Sie dem entsprechenden Sicherheitsdatenblatt.

Allgemeine Hinweise Naturfarben besitzen einen charakteristischen Geruch bedingt durch die eingesetzten pflanzlichen Öle. Beim Verarbeiten für gute Belüftung sorgen. Trocknende Öle können sich unter bestimmten Umständen selbst entzünden. Daher mit diesem Produkt verunreinigte Lappen nicht zusammenknüllen sondern vor der Entsorgung ausgebreitet trocknen lassen oder in Wasser tränken. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wie oben beschrieben besteht keine Selbstentzündungsgefahr.

Produktentsorgung Keine Farb- oder Lösemittelreste ins Abwasser oder Erdreich entsorgen, bzw. während der Verarbeitung gelangen lassen ! Vollständig eingetrocknete Reste dieses Produktes können zum Haus- oder Restmüll; leere Dosen (Weißblech) gehören in die jeweiligen örtlichen Recyclingbehälter, bzw. Gelbe Säcke/Tonnen (Grüner Punkt).

Zur Vor- oder Nachbehandlung

Im Fokus

Produktgruppen