Bootsoel

biopin Fußbodenöl

Lösemittelfreie, atmungsaktive Fußbodengrundierung und Oberflächenfinish mit gutem Eindring- und Haftvermögen. Das Fußbodenöl macht insbesondere Weichhölzer und Kork unempfindlicher gegen Abrieb sowie Schmutz und Wassereinwirkung. Der Farbton des Untergrundes wird leicht vertieft und die Maserung von Hölzern belebt.

Anwendungsbereich

Zum Grundieren von unbehandelten und saugfähigen Fußböden und Arbeitsplatten aus Holz oder Kork in Innenräumen sowie zur Vor- und Endbehandlung von Arbeitsplatten aus Holz. Inhaltsstoffreiche Hölzer wie Eiche, Kastanie oder einzelne Tropenhölzern sowie Weichmacher aus Klebern in Kork- und Furnierböden können sich trocknungsverzögernd oder farbverändernd.

Technische Daten

  • Bindemittel: Polymerisat aus natürlichen Ölen, Fettsäuren und Harzen.
  • Lösemittel: Wasser.
  • Hilfsstoffe: Emulgatoren auf pflanzlicher Basis, Kobalt-Linoleat (bleifreier Trockenstoff), Methylcellulose
  • Farbtöne: Farblos. Im flüssigen Zustand milchiges Aussehen, trocknet aber klar auf.
  • Lagerung: Gut verschlossen und für Kinder unerreichbar aufbewahren. Kühl aber frostfrei lagern.
  • Haltbarkeit: Ungeöffnetca. 3 Jahre haltbar.
  • Gebindegrößen: 0,75 ltr., 2,5 ltr., 10 ltr.
  • Spezifisches Gewicht: 0,98 g/ml.
  • Viskosität: 24 Sekunden (DIN-Becher 4 mm) bei 20°C.
  • Flammpunkt: Entfällt
  • Verbrauch: 70-90 ml/m2 je Anstrich auf normal saugenden Untergründen. Hirnholz sowie Kork können insbesondere beim Erstanstrich höhere Verbrauchswerte ergeben.
  • Trockenzeit :Bei 20°C und mittlerer Luftfeuchtigkeit nach 8-10 Stunden trocken und überstreichbar; stark getränkte Untergründe bis zur Weiterbehandlung 12-24 Stunden durchtrocknen lassen.
  • VOC
    Dieses Produkt enthält max. 1g/l. EU-Grenzwert VOC e/Wb = 130g/l.

Verarbeitungshinweise

Geeignete Untergründe
Unbehandelte und saugfähige Untergründe aus Holz oder Kork. Siehe auch Abschnitt
"Anwendungsbereich".

Untergrunderfordernisse
Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei sein. Schleifstaub vor dem Ölen gut aus den Poren entfernen.

Verarbeitung
Fußbodenöl vor Gebrauch kurz aufrühren. Dünn und gleichmäßig durchstreichen.
Nicht bei Temperaturen unter 10°C verarbeiten. Zügig arbeiten, da das Fußbodenöl schnell
anzieht und dann schlecht zu verteilen ist.

Grundbehandlung
…vor dem Lackanstrich: Ein dünner Anstrich mit Fußbodenöl. Weiterbehandeln mit
biopin Fußbodenlack.
…vor dem Wachsanstrich: Ein bis zwei Anstriche mit Fußbodenöl. Gut trocknen lassen. Auf Kork
und stark saugenden Hölzern kann ein weiterer Anstrich notwendig sein. Bitte darauf achten, dass kein überflüssiges Öl auf der Oberfläche verbleibt, da sonst Glanzunterschiede auftreten
können. Nicht eingezogenes Fußbodenöl jeweils nach ca. 20 Minuten mit einem Lappen oder
Gummispachtel abnehmen und verteilen.
…als Oberflächenfinish (für z.B Küchenarbeitsplatten jedoch nicht im Fußbodenbereich):
Mehrere dünne Anstriche bis zur Sättigung des Holzes auftragen. Nicht eingezogenes Fußbodenöl
jeweils nach ca. 20 Minuten mit einem Lappen abwischen.
Gut trocknen lassen, mit feinem Sandpapier leicht schleifen und Fußbodenöl mit einem
Lappen oder Schwamm als dünnes Finish aufreiben.

Renovierungsanstrich
Bereits geölte Hölzer nur fein anschleifen und Fußbodenöl mit einem Lappen hauchdünn
aufreiben. Auf abgenutzte Flächen von Zeit zu Zeit etwas Fußbodenöl aufreiben. Ggfs. Flecken
vorher mit feinem Sandpapier abschleifen.

Verdünnung
Verarbeitungsfertig eingestellt. Bei Bedarf mit Wasser verdünnen.

Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife reinigen und mit klarem Wasser nachwaschen.
Arbeitsgeräte in Pausen nach Vorschrift reinigen oder in Wasser stellen.

Sicherheitshinweis Sicherheitsrelevante Informationen entnehmen Sie dem entsprechenden Sicherheitsdatenblatt.

Allgemeine Hinweise
Naturfarben besitzen einen charakteristischen Geruch bedingt durch die eingesetzten
pflanzlichen Öle. Beim Verarbeiten für gute Belüftung sorgen.

Produkt verunreinigte Lappen nicht zusammenknüllen sondern vor der Entsorgung ausgebreitet
trocknen lassen oder in Wasser tränken. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wie oben beschrieben besteht keine Selbstentzündungsgefahr.

Produktentsorgung
Keine Farb- oder Lösemittelreste ins Abwasser oder Erdreich entsorgen, bzw. während der
Verarbeitung gelangen lassen! Vollständig entleerte Dosen können über Metallrecycling oder
den "Grünen Punkt" (Gelber Sack/Tonne) entsorgt werden. Vollständig eingetrocknete
Produktreste können dem Haus- oder Restmüll zugeführt werden.

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